Themengebiet: Stichprobe und Skalierung

Konfidenzintervall

Ein Konfidenzintervall (auch Vertrauensbereich genannt) ist ein Intervall um den zu schätzenden Parameter (z.B. Erwartungswert einer normalverteilten Grundgesamtheit anhand des Mittelwertes), in dem dieser mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (meist 95%) liegt. Anhand einer Stichprobe wird z.B. der Mittelwert berechnet, den wahren Mittelwert der Grundgesamtheit (Erwartungswert) kennt man jedoch nicht und gibt daher eine Schätzgenauigkeit mittels […]

Zufälliger Fehler

Vgl. dazu folgenden Artikel zu: Fehler und Schätzgenauigkeit

Systematischer Fehler

Vgl. dazu folgenden Artikel zu: Fehler und Schätzgenauigkeit

Intervallskala

Die Intervallskala (auch Abstandsskala genannt) zählt zu den metrischen Skalen, das Merkmal nimmt also beliebig genau messbare / bestimmbare Werte an. Abstände zwischen zwei Ausprägungen können berechnet und sinnvoll interpretiert werden. Eine Intervallskala besitzt jedoch keinen natürlichen – sondern einen willkürlichen Nullpunkt, ein klassisches Beispiel ist die Temperatur in °C. Quotienten sollten nicht gebildet werden, […]

ordinal

Ein Merkmal hat ein ordinales Skalenniveau bzw. ist ordinal skaliert, wenn sich die Ausprägungen in einer Reihenfolge anordnen lassen, jedoch keine messbaren Abstände zwischen diesen vorliegen. Die Ordinalskala wird auch als Rangskala bezeichnet, da den Merkmalsausprägungen Ränge zugeordnet werden können. Beispiele: Likert-Skala (z.B. trifft gar nicht zu, trifft eher nicht zu, trifft eher zu, trifft […]

dichotom

Ein Merkmal wird als dichotom bezeichnet, wenn es nur zwei und genau zwei Ausprägungen besitzt. Das Geschlecht ist ein Beispiel oder das Vorliegen einer Erkrankung (ja oder nein). Manchmal werden Größen, die mehr als zwei Ausprägungen aufweisen „dichotomisiert“, dabei werden aus den bestehenden möglichen Werten oder Merkmalsausprägungen, die diese Größe annehmen kann, zwei Kategorien gebildet. […]

Intervallskala

siehe Skalenniveau

Stichprobenumfang

Der Stichprobenumfang (oder Stichprobengröße) ist die Anzahl der untersuchten / der zu untersuchenden Individuen oder Objekten in einer Studie. Die Fallzahlplanung dient der Ermittlung des erforderlichen Stichprobenumfangs unter Verwendung der geforderten Power, der erwarteten (klinisch relevanten) Effektstärke, der Verteilung der zu testenden Parameter und der Art des statistischen Analyseverfahrens. Fallzahlkalkulationen werden im Rahmen der Studienplanung […]

Stichprobe

Da es nahezu unmöglich ist, eine Grundgesamtheit vollständig zu untersuchen, wird eine Auswahl an Untersuchungseinheiten (Individuen oder Objekten) getroffen, die Stichprobe. Diese sollte in den wesentlichen charakteristischen Eigenschaften und den untersuchten Merkmalen mit der Grundgesamtheit übereinstimmen, diese Eigenschaft zeichnet die Repräsentativität der Stichprobe aus. Zwei (oder mehr) Stichproben heißen unabhängig oder unverbunden, wenn sie aus […]

Skalenniveau

Je nach Ausprägungen (Werten), die ein untersuchtes Merkmal annehmen kann, lässt sich dem Merkmal ein Skalenniveau zuordnen. Die Skalierung des Merkmals bestimmt die zur Verfügung stehenden Verfahren zur statistischen Analyse. Es wird unterschieden in qualitative und quantitative Merkmalsausprägungen. Zu den qualitativen Skalen zählen die Nominalskala und die Ordinalskala / Rangskala, quantitative Skalen sind diskret oder stetig. […]

Navigation:
Alphabetische Suche: