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Residualvarianz

Die Residualvarianz ist die Varianz der Residuen und wird verwendet zur Berechnung des Bestimmtheitsmaßes.

Reliabilität

Die Reliabilität ist die Reproduzierbarbeit / Wiederholbarkeit oder Zuverlässigkeit oder auch Konsistenz einer Messung. Eine Messung (oder auch zumindest ordinal skalierte Beobachtung / Bewertung) ist reliabel, wenn Messwiederholungen (oder Wiederholungen der Beobachtung / Bewertung) unter identischen Bedingungen identische Ergebnisse hervorbringen. Dies gilt insbesondere auch für Skalen, die sich aus mehreren Unterpunkten (Itemanalyse oder Messinstrumente in […]

Residuen

Als Residuum wird die Abweichung eines durch ein mathematisches Modell vorhergesagten Wertes vom tatsächlich beobachteten Wert bezeichnet. Durch Minimierung der Residuen wird das Modell optimiert (je kleiner der Fehler, desto genauer die Vorhersage). Betrachtet man beispielsweise eine lineare Regression, bei der eine Geradengleichung ermittelt wird, die sich mit minimalen Abstandsquadraten in die Punktwolke aus Wertepaaren […]

Regression

Das Ziel einer Regressionsanalyse ist es, eine mathematische Gleichung herzuleiten, die den Zusammenhang zwischen einer Zielgröße und einer oder mehrerer Einflussgrößen optimal beschreibt. Dies ermöglicht es unter anderem, Vorhersagen anhand der Einflussgröße(n) auf die Zielgröße abzuleiten. Die Skalierung und Verteilung der zu analysierenden Parameter gibt dabei das Regressionsverfahren vor. Die Regression zweier quantitativer Messreihen lässt […]

Relative Risikoreduktion

Die Bewertung einer Therapie oder Intervention erfolgt oftmals anhand des Auftretens bzw. des Nicht-Auftretens negativer Ereignisse, wie Komplikationen oder unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW). Dazu werden Risikodifferenzen und -verhältnisse betrachtet und mit denen einer Kontrollgruppe verglichen. Die folgende Vierfeldertafel zeigt die absoluten Häufigkeiten E für das Auftreten eines Ereignisses in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe, die […]

Registerstudie

Registerstudien sind retrospektive Erhebungen, in denen Daten in anonymisierter oder pseudonymisierter Form in einer Datenbank (Register) für spätere statistische Auswertungen gesammelt werden. Ziel dieser Analysen ist meist die Evaluation von therapeutischem Nutzen, Lebensqualität, Therapiekosten und Arzneimittelsicherheit. Dabei wird nach Möglichkeit eine vollständige Population zu einem bestimmten Therapieschema oder bei einer speziellen Indikation in einem definierten […]

R (Statistikprogramm)

R ist eine freie Software / Statistiksoftware, die über das Internet unter http://cran.r-project.org für jedermann zugänglich ist und durch eine internationale Arbeitsgruppe (R Development Core Team) weiterentwickelt wird. R steht für verschiedene Plattformen zur Verfügung, insbesondere unter Windows ist das Installieren sehr einfach. R ist gleichzeitig eine Programmiersprache und Arbeitsumgebung mit dem Schwerpunkt der statistischen […]

Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman

Der Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman ist ein Maß für die Stärke eines monotonen Zusammenhangs zwischen zwei mindestens ordinal skalierten Größen. Im Gegensatz zum Korrelationskoeffizienten nach Pearson wird bei der Berechnung des Korrelationskoeffizienten nach Spearman kein linearer Zusammenhang vorausgesetzt. Voraussetzungen: Die zu korrelierenden Größen sind mindestens ordinal skaliert. Es liegen unabhängige Beobachtungspaare vor. Der untersuchte Zusammenhang ist […]

Repräsentative Stichprobe

Eine Stichprobe aus einer Grundgesamtheit heißt repräsentativ, wenn sie in den charakteristischen Eigenschaften, insbesondere in den untersuchten Merkmalen mit der Grundgesamtheit übereinstimmt. Genau dann, wenn die Stichprobe repräsentativ für die Grundgesamtheit ist, lassen sich anhand der Stichprobe gewonnene Erkenntnisse über die untersuchten Merkmale auf die Grundgesamtheit übertragen.

Retrospektive Studie

In einer retrospektiven Studie werden Daten analysiert, die sich auf in der Vergangenheit eingetretene Ereignisse beziehen. Es handelt sich also um eine rückblickende Untersuchung. Die retrospektiv erfassten Daten können aus Krankenakten stammen oder auch mithilfe von Fragebögen ermittelt werden. Im Vergleich zur prospektiven Studie hat der retrospektive Ansatz weniger Aussagekraft, der Aufwand (zeitlich und monetär) […]

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