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Passing-Bablok-Regression

Der Passing-Bablok-Regressionsansatz ist ein nicht-parametrisches Verfahren zur Schätzung der Regressionskoeffizienten a und b (a ist die Steigung und b der Achsenabschnitt) einer einfachen linearen Gleichung (der Regressionsgleichung): mit a>0. Voraussetzung für die Passing-Bablok-Regression ist, dass ein starker positiver linearer Zusammenhang zwischen den beiden gepaarten Messreihen X und Y vorliegt. Die Passing-Bablok-Regression findet häufig Verwendung in […]

Phasen klinischer Studien

Bevor ein Arzneimittel in der Praxis Anwendung finden darf, sind mehrere Schritte bzw. Phasen der klinischen Prüfung zu durchlaufen: Die präklinische Phase geht allem voran. In dieser wird die Substanz hinsichtlich Wirksamkeit und den dahinterstehenden Mechanismen in Labor- und Tierversuchen untersucht. Gegenstand dieser Phase ist weiterhin, Informationen über die Toxizität zu ermitteln. Erst wenn diese […]

Prognosestudie

Prognosestudien dienen der Untersuchung des Einflusses ausgewählter Faktoren (wie z.B. das Alter des Patienten, das Tumorstadium, Serumparameter, Vorerkrankungen, familiäre Dispositionen, etc.) auf den weiteren Verlauf einer Erkrankung. Dies erfolgt immer zu einem bestimmten Zeitpunkt, wie z.B. dem Diagnosezeitpunkt oder dem Tag eines Eingriffs, an dem Vorhersagen bezüglich spezieller Ereignisse erfolgen sollen. Dies kann sich generell […]

Prävalenz

Mit Prävalenz wird der Anteil erkrankter Personen einer Population zu einem festgelegten Zeitpunkt bezeichnet. Zur vollständigen Angabe der Prävalenz (auch Erkrankungsrate genannt) gehören immer der Zeitpunkt und die Bezugspopulation, auf den sie sich bezieht. Die Prävalenz ist eine „Momentaufnahme“, sie beschreibt die Wahrscheinlichkeit, erkrankt zu sein, gibt aber keine Auskunft darüber, wie wahrscheinlich es ist, […]

Phi-Koeffizient

Der Φ-Koeffizient ist ein Maß für die Stärke des Zusammenhangs zwischen zwei dichotomen Größen. Er wird anhand der Vierfeldertafel unter Benutzung der Chi-Quadrat-Statistik berechnet: wobei Je näher Φ bei +1 liegt, desto stärker ist der Zusammenhang. Bei Φ=0 liegt vollständige Unabhängigkeit vor.

p-Wert

Der p-Wert (p für probability) ist die Wahrscheinlichkeit für die vorliegende oder eine noch extremere Beobachtung unter der Annahme dass die Nullhypothese gilt. Der p-Wert liefert keine Information darüber, wie stark der untersuchte Effekt ist, sondern nur darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass kein Effekt besteht. Bei einem zuvor festgelegten Signifikanzniveau von üblicherweise 5%, werden […]

Prüfarzt

Der Prüfarzt ist der studiendurchführende Arzt, er sorgt dafür, dass der Studienplan eingehalten wird. Zu seinen Aufgaben zählen die Aufklärung und Betreuung der an der Studie teilnehmenden Patienten, die Durchführung der Behandlung / Therapie oder die Verabreichung der Prüfmedikation, die Datenerfassung, Dokumentation und Berichterstellung (auch über unerwünschte Ereignisse).

Prospektive Studie

Eine prospektive Studie ist vorausschauend. Die Fragestellungen stehen fest, bevor die zu untersuchenden Daten erhoben werden. Die interessierenden Ereignisse treten in der Regel nach Studienbeginn ein. Ein großer Vorteil von prospektiven Studien gegenüber retrospektiver Studien liegt in der höheren Datenqualität und damit auch höheren Aussagekraft. In der Studienplanung können der optimale Stichprobenumfang ermittelt und die […]

Power

Die Wahrscheinlichkeit, mit der ein statistischer Hypothesentest für eine in der Grundgesamtheit gültige Alternativhypothese entscheidet, wird Power, Teststärke oder Trennschärfe genannt. Die Power entspricht 1-β, wobei β der Fehler zweiter Art ist. Die Power wird beeinflusst / bestimmt durch: => das Signifikanzniveau α Je kleiner α ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines β-Fehlers und somit […]

Placebo

Ein Placebo ist ein „Scheinmedikament“ und wird einer Kontrollgruppe verabreicht, die keine Therapie erhalten soll, um die Wirksamkeit eines Medikaments nachweisen zu können. Es ist wichtig, dass sich das Placebomedikament in keiner Weise (Aussehen, Geruch, Geschmack, etc.) von dem Prüfmedikament unterscheidet. Ein Placeob kann nachweislich nicht nur Wirkung sondern auch Nebenwirkung zeigen (Placeboeffekt).

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