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Morbidität

Die Morbidität ist ein Schätzer für die Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten Erkrankung, in einem definierten Zeitraum und in einer vorgegebenen Bevölkerung zu erkranken. Die Morbidität wird als Rate (absolute oder relative Häufigkeit) angegeben. Im Vergleich dazu ist die Prävalenz der Anteil einer Bevölkerung, der zu einem festen Zeitpunkt bereits erkrankt ist und die Inzidenz ist […]

Fehlende Werte – Missing Values

Bei der Erhebung und Erfassung von Daten kommt es immer wieder vor, dass einzelne Angaben fehlen bzw. nicht verfügbar sind und damit dann auch für die Datenanalyse nicht zur Verfügung stehen. Man spricht dann von fehlenden Werten oder missings oder missing values. Die Gründe, warum einzelne Werte nicht (mehr) zugänglich sind, können z.B. folgende sein: […]

Mediandeviation

Die Mediandeviation ist der Median der absoluten Abweichungen aller Messwerte vom Median und ein sehr geeignetes Maß für die Variabilität von ordinal skalierten Beobachtungen – dennoch wird dieser selten verwendet.

Mortalität

Die Mortalität ist die Wahrscheinlichkeit während eines Beobachtungszeitraums zu erkranken und auch an der Krankheit zu versterben. Die Mortalität wird auch als Todesrate bezeichnet und ist der Anteil der untersuchten Population, der in der Beobachtungszeit erkrankt und verstirbt. Die Mortalität bezieht sich immer auf einen festgelegten Zeitabschnitt. Die Mortalität kann als relative Häufigkeit oder Wahrscheinlichkeit […]

McNemar-Test

McNemar-Test Der McNemar-Test zählt zur Gruppe der Chi-Quadrat-Tests. Er vergleicht zwei verbundene Stichproben hinsichtlich eines dichotomen Merkmals. Ein Beispiel wäre die wiederholte Untersuchung derselben Patientengruppe hinsichtlich des Auftretens eines Alternativmerkmals. Die beobachteten Häufigkeiten lassen sich allgemein wie folgt anhand einer Vierfeldertafel darstellen: Nullhypothese: Die beiden Untersuchungen 1 und 2 unterscheiden sich nicht in ihrer Häufigkeitsverteilung. […]

Modalwert

Der Modalwert oder auch Modus lässt sich bei jeder Skalierung bestimmen, er ist der am häufigsten vorkommende Wert bzw. die am häufigsten vorkommende Ausprägung.

Mittlere Abweichung

Die mittlere absolute Abweichung vom Mittelwert bzw. Median zählt zu den Streuungsmaßen (Dispersionsmaßen) und wird auch als AD-Streuung (‚average-deviation‘) bezeichnet. Es wird die mittlere Abweichung vom Mittelwert: bzw. Median dargestellt:

Mittelwert

Der arithmetische Mittelwert (oder auch Durchschnitt) berechnet sich aus der Summe der beobachteten Werte (xi), geteilt durch die Anzahl (n) der Beobachtungen: Das arithmetische Mittel eignet sich als Maß für die zentrale Lage, wenn die betrachtete Größe quantitativ ist und eine annähernd symmetrische Verteilung aufweist. Der arithmetische Mittelwert ist empfindlich gegenüber Ausreißern. Der geometrische Mittelwert […]

Median

Der Median oder auch Zentralwert ist der Wert, der genau in der Mitte aller beobachteten Werte liegt, so dass er den gesamten Wertebereich in zwei Hälften trennt. Bei einer geraden Anzahl von Beobachtungen liegt er zwischen den zwei mittleren beobachteten Werten, bei ungerader Anzahl Beobachtungen ist der Median, der Beobachtungswert, der genau in der Mitte […]

Merkmal

Individuen oder Objekte werden anhand von Eigenschaften, die gemessen, gezählt oder beobachtet werden untersucht und charakterisiert. Diese Eigenschaften nennt man Merkmale. Je nach Ausprägungen oder Werte, die angenommen werden können (Merkmalsausprägungen), werden den Merkmalen unterschiedliche Skalen zugeordnet. Die untersuchten Individuen oder Objekte sind die Beobachtungseinheiten, sie werden Merkmalsträger genannt. Ein Alternativmerkmal kann genau zwei Ausprägungen […]

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