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Konfidenzintervall

Ein Konfidenzintervall (auch Vertrauensbereich genannt) ist ein Intervall um den zu schätzenden Parameter (z.B. Erwartungswert einer normalverteilten Grundgesamtheit anhand des Mittelwertes), in dem dieser mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (meist 95%) liegt. Anhand einer Stichprobe wird z.B. der Mittelwert berechnet, den wahren Mittelwert der Grundgesamtheit (Erwartungswert) kennt man jedoch nicht und gibt daher eine Schätzgenauigkeit mittels […]

Karnofsky-Index

Der Karnofsky-Index (auch Karnofsky-Aktivitätsskala oder engl. Karnofsky Performance Status Scale) wird in der Onkologie zur Bewertung der körperlichen und sozialen Aktivität bzw. Aktivitätseinschränkungen der Patienten verwendet. Er wird oftmals zur Beurteilung der Lebensqualität erfasst. Auch wenn objektive Messungen (wie z.B. körperliche Untersuchungen oder Laborwerte) einfließen können, ist er eine weitestgehend subjektive Einschätzung der behandelnden Ärzte […]

Klinische Relevanz

Ein Effekt (z.B. ein Unterschied) ist klinisch relevant, wenn er aus medizinischer Sicht von Bedeutung ist. Die Beurteilung liegt damit nicht im Ermessen der Statistik, sondern muss von Ärzten oder Klinikern bewertet oder eingeschätzt oder festgelegt werden. Bei der Planung einer erforderlichen Stichprobengröße (Fallzahlkalkulation), wird ein klinisch relevanter Effekt zugrunde gelegt sowie die Bedingungen (Power […]

Kappa nach Cohen

Siehe Cohen’s Kappa

Kreisdiagramm

Ein Kreisdiagramm (oder Tortendiagramm oder Kuchendiagramm) eignet sich zur grafischen Darstellung der Häufigkeitsverteilung eines nominal skalierten Merkmals. Der gesamte Kreis (360°) entspricht dabei der Gesamtzahl (100%) aller Beobachtungen. Der Kreisradius kann beliebig gewählt werden. Die Kreissektoren (bestimmt durch deren Winkel) stellen die beobachteten Häufigkeiten der einzelnen Merkmalsausprägungen dar, unabhängig davon, ob absolute oder prozentuale Häufigkeiten […]

Korrelationskoeffizient nach Pearson

Der Korrelationskoeffizient nach Perason ist ein dimensionsloses Maß für die Stärke des linearen Zusammenhangs zwischen zwei quantitativen Größen und wird auch als Produkt-Moment-Korrelationskoeffizient oder Maßkorrelationskoeffizient bezeichnet. Voraussetzungen: Die zu korrelierenden Größen sind quantitativ. Beide Größen sind normalverteilt. Es liegen unabhängige Beobachtungspaare vor. Der untersuchte Zusammenhang ist linear. Berechnung: dabei sind sxy die empirische Kovarianz, sx […]

Kontingenzkoeffizient nach Pearson

Werden zwei kategoriale Merkmale in einer Kontingenztafel gegenübergestellt, so lässt sich mithilfe des Chi-Quadrat-Tests prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen diesen Merkmalen besteht, nicht aber, wie stark der Zusammenhang ist. Der Pearson’sche Kontingenzkoeffizient wird anhand der Prüfgröße (Chi2) des Chi-Quadrat-Tests berechnet und gibt Auskunft über die Stärke des Zusammenhangs: CC liegt zwischen 0 und 1. Bei […]

Kovarianz

Die Kovarianz ist ein Maß für die gemeinsame Variabilität / Varianz zweier quantitativer (annähernd normalverteilter) Größen. Anhand der empirischen Kovarianz sxy lassen sich qualitative Aussagen über den linearen Zusammenhang zwischen zwei Messwertreihen machen: Ist sxy > 0, so liegt ein gleichsinniger Zusammenhang vor, ist sxy < 0, so liegt ein gegensinniger Zusammenhang vor. Bei sxy […]

Klassierte Daten

Oft ist es nicht sinnvoll und auch nicht nötig, stetige Größen (Merkmale mit stetiger Ausprägung) beliebig genau anzugeben, so dass diese klassiert ausgewertet werden. (Das Gewicht einer erwachsenen Person wird z.B. in Kilogramm und nicht in Gramm oder noch genauer angegeben). Außerdem ist jeder Messung aufgrund der Möglichkeiten der Messmethodik Grenzen gesetzt, was die Genauigkeit […]

Kontrollierte klinische Studie

Eine kontrollierte klinische Studie (engl. Controlled Clinical Trial = CCT) berücksichtigt eine Kontrollgruppe im Studiendesign. Behandlungs- oder Therapieeffekte werden durch den Vergleich der Interventionsgruppe(n) mit einer (in den wesentlichen Merkmalen vergleichbaren) Kontrollgruppe untersucht. In der Regel sind kontrollierte klinische Studien verblindet, randomisiert und nach dem Intention-to-Treat Prinzip durchzuführen.

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